1.3 Ganzheitliches Lernen

Jedes Kind soll seinen Fähigkeiten entsprechend optimale Fertigkeiten erwerben können, seine Lernfreude erhalten und ausbauen.

Wir wollen die Selbstständigkeit und das „Leisten wollen“ der Kinder beim Lernen fördern.

Es ist uns wichtig, jedem Kind seine Stärken aufzuzeigen und ihm zu helfen, seine eigene Leistungsfähigkeit zu erkennen.

Wir wollen die Stärken stärken, um die Schwächen zu schwächen.

 

Grundlegend für unsere Arbeit sind die Richtlinien und Lehrpläne des Landes Nordrhein-Westfalen und unsere schuleigenen Lehrpläne.

 Wir versuchen, durch differenziertes Arbeiten und durch intensive Zusammenarbeit und Beratung sowohl zwischen Kollegen als auch zwischen Eltern und LehrerInnen der beschriebenen Zielsetzung nahe zu kommen.

Dabei geht  es uns neben der Vermittlung einer grundlegenden Wissensbasis auch um die Erweiterung der Methodenkompetenz und dadurch auch um die wachsende Selbstständigkeit der SchülerInnen. Wir versuchen, den Unterricht auf die verschiedenen Lerntypen auszurichten und die unterschiedlichen Lernkanäle anzusprechen.

So nutzen wir

 - acht Schultage im Jahr, um die Methodenkompetenz zu erweitern, indem die durch die Methodenlandkarte festgelegten Methoden eingeführt werden (siehe Anhang).

-Tages- und Wochenpläne, Lerntheken, Stationsarbeit, … mit Selbstkontrollmöglichkeiten, um Kindern das differenzierte Arbeiten zu ermöglichen.

- Selbsteinschätzungsbögen der Kinder und Rückmeldebögen durch die Lehrkräfte und damit Transparenz der Lernerwartungen und Leistungsfortschritte

- Gruppenarbeiten, damit die SchülerInnen lernen, Probleme und Inhalte gemeinsam zu lösen.

- die Durchlässigkeit der Klassenstufen, um Kindern das Sitzenbleiben zu ersparen, aber auch um besonders begabte Kinder ihren Fähigkeiten entsprechend angemessen zu fördern.

- das jährliche Angebot für den Jahrgang 3 und 4 an der Teilnahme des „Känguru – Wettbewerbs“ mit vorbereitenden Stunden.

- das Angebot des „Zehn-Finger-Tippkurses“ für die SchülerInnen des 4. Schuljahres.

- Teamarbeit in allen Jahrgangsstufen, um Kinder besser zu beobachten und zu fördern.

- die Zusammenarbeit am „Runden Tisch“ mit den Kindergärten, um den Übergang der Schulanfänger zu begleiten und schnellst möglich mit einer individuellen Förderung zu beginnen

- in allen Klassen die „Hamburger Schreibprobe“ als Verfahren zur Leistungsüberprüfung im Rechtschreiben und zur anschließenden gezielten Förderung.

- in einer Konferenzreihe entwickelte schulinterne Standards zur Leistungsbewertung und -beschreibung.

- Nutzung des Computers und verschiedener Medien zum Lernen

 

In folgenden Bereichen bieten wir - je nach Stundenkontingent und personellen Kapazitäten  - klassenübergreifende, zeitlich begrenzte Lerngruppen an:

- Förderung einiger Schulanfänger in den Wahrnehmungsbereichen und im sozialen Lernen

- Fördergruppen im sprachlichen und mathematischen Bereich, wobei neben einer - Förderung bei Leistungsschwächen auch die Weiterentwicklung leistungsstarker Kinder im Mittelpunkt steht

- Förderung besonders begabter Kinder durch eigenständiges Vorbereiten von Pausenreferaten

- im musischen Bereich durch besondere Projekte, auch mit externer Unterstützung (z. B. die Bläserklasse, der Kinderchor, das Projekt MOMO)