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Grundschule Rehme-Oberbecksen

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Sinne erleben 2015

„Unsere Sinne“

Im September und Oktober haben wir Kinder der 2c im Sachunterricht viel über das Riechen, Schmecken, Hören, Sehen und Fühlen gelernt und dazu ein Leporello – Lapbook gestaltet.

Im Religionsunterricht haben wir passend dazu das Buch „Helen lernt leben“ gelesen und dabei die Lebensgeschichte der taubblinden Helen Keller kennengelernt.

Am 28.10. war der Abschluss der beiden Einheiten.  Zwei Stunden lang hatten wir noch einmal die Möglichkeit, unsere Sinne aktiv zu gebrauchen. In zwei Klassenräumen waren die Stationen aufgebaut. Allein oder in kleinen Teams konnten wir die Angebote auswählen. Dazu gab es einen Stationsplan.

Bei einem Fotorätsel mussten wir genau hinsehen. Wir konnten auch einen Sehtest machen. Wir bastelten einen Kreisel und malten ihn abwechselnd mit 2 Farben an. Wenn man rot und gelb nimmt, sieht es beim Kreiseln so aus, als ob der Kreisel orange wäre. Das nennt man optische Täuschung.

Zusammen mit Frau Depenbrock konnte jedes Kind ein Bechertelefon basteln und damit mit einem anderen telefonieren.

Wie das funktioniert? Durch das Sprechen wird die Luft in dem Becher zum Schwingen gebracht. Die schwingende Luft bringt dann den Becherboden zum Schwingen. Der schwingende Becherboden überträgt über den straff gespannten Faden die Schwingungen zu dem anderen Becher. Dort nimmt der Becherboden die Schwingungen auf, diese gehen dann in die Becherluft über und landen schließlich im Trommelfell im Ohr. Die Schwingungen werden dann vom Hörnerv wieder in Wörter umgewandelt. (Quelle Kidsweb) Wirklich faszinierend!

Zum Hören gab es auch ein Memory und ein Hörrätsel. Es war gar nicht so einfach, so genau hinzuhören!

Bei Jojos Mama gab es ein Riechrätsel. Mit geschlossenen Augen mussten wir herausfinden, ob Kaffee, Kakao, Senf, Ketchup, Curry, Zimt, Schinken, Essig oder Spülmittel  in den nummerierten Filmdosen war. 8 Kinder haben alles richtig zugeordnet.

Bei Frau Schwager versuchten wir mit geschlossener Nase Traubenzuckersorten zu schmecken, aber das gelang uns nicht. Es schmeckte einfach nur süß. Erst als wir auch riechen konnten, erkannten wir den Geschmack.

Bei Lottas Mama konnte man seinen Namen in Brailleschrift stecken. Das ist die Schrift für Blinde. Sie besteht aus kleinen Höckern. Erst musste man auf einer Vorlage die Punkte für seinen Namen anmalen. Den Zettel legten wir auf eine Styroporleiste und markierten die Punkte mit einer Glaskopfstecknadel. Dann konnte man den Zettel abreißen und sehen, wie der eigene Name in Blindenschrift aussieht.

Die Zeit verging sehr schnell…wir hätten auch noch mehr ausprobieren können. Es hat uns allen viel Spaß gemacht.

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