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Grundschule Rehme-Oberbecksen

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Busfahrtraining 2015

Am 5. Oktober bekamen alle Busfahrkinder unserer Schule ein besonderes Training. Ermöglicht wurde uns dieses von dem Busunternehmen Pieper, welches auch den täglichen Schulbusverkehr übernimmt. Alle Buskinder einer Jahrgangsstufe hatten eine besondere Schulstunde am und im Bus. Alle haben dabei eine Menge gelernt. Richtiges Busfahren beginnt schon beim Warten auf den Bus. Beim Schulschluss warten wir immer, bis die Reifen des Busses stehen und die Tür aufgeht. Er dann dürfen wir losgehen und in den Bus steigen.
Der Busfahrer erklärte uns, dass man den Tornister  in der Hand tragen soll und nicht auf dem Rücken. So kann man besser durch den Gang gehen und sich setzen ohne jemanden damit zu verletzen. Man setzt sich zuerst auf die hinteren leeren Plätze.  Stehen soll man nur, wenn kein Platz mehr ist. Dabei muss man sich gut festhalten.
Der Busfahrer erklärte uns alle Schilder im Bus. Dass man im Bus nicht essen und trinken darf, wussten wir schon. Klaus erklärte uns aber auch den Grund: Bei einer Vollbremsung kann man sich so z.B. nicht verletzen und den Bus und den Sitznachbarn auch nicht verschmutzen.
Für Menschen mit Behinderungen gibt es extra Sitzplätze. Auf ihnen dürfen wir nur sitzen, wenn sie nicht benötigt werden. Steigt zum Beispiel ein Mensch mit Gipsfuß ein, sollten wir von alleine Platz machen.
Wir wissen jetzt, wo wir im Notfall aussteigen können – sogar wenn der Bus auf die Seite kippen sollte. Mit einem extra Hammer dürfen wir nur im Ernstfall die Scheibe einschlagen.
Wir besprachen, wann man welchen Knopf drücken muss, wenn man an der nächsten Haltestelle aussteigen will.
Besonders spannend war es, als die Bustür zuging, aber  ein Schüler freiwillig seinen Arm dazwischen hielt. Die Tür ging sofort wieder auf. Dafür sorgen Sensoren. Auf Hände reagieren sie nicht. Trotzdem darf man die nicht aus Spaß beim Schließen der Tür dazwischen halten. Sonst gehen die Sensoren kaputt.
Am Schluss fuhr der Bus eine Runde um die Schule mit uns. In den Mittelgang wurde ein Kanister gestellt. Der Busfahrer nannte ihn Heinz. Bei einer scharfen Bremsung im Steffensweg flog er durch den Mittelgang. Das hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, dass wir uns immer gut festhalten.
Wir wollten gar nicht aussteigen, sondern wollten gerne noch eine Runde fahren…aber die nächste Jahrgangsstufe wartete schon. Jeder bekam danach eine Urkunde und einen Bus – Reflektor.
Das war wirklich eine besondere Schulstunde.

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